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Vorstandschaft - Hilfreiche Medizin für alle e.V.
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Erfahrungsberichte

10.04.2026

Ein kranker Mensch wünscht sich nur Eines!

Was glauben Sie, was sich ein kranker Mensch wünscht? --> Gesehen zu werden!


Oktober 2022

Ich bin eine motivierte und emphatische Pflegekraft (w,37) in einem ambulanten Pflegedienst in Memmingen. Die Pandemie hat uns allen einiges abverlangt. Ich war für meine Patienten in dieser schweren und einsamen Zeit eine tatkräftige Unterstützung. Immer schon in meinem Leben, war ich eine starke einfühlsame junge Frau. Mehr für andere Menschen da, als für mich selbst.

Nach den Corona Impfungen aber, hatte sich das ein oder andere gesundheitliche Problem gezeigt. Ich nahm es nicht all zu ernst. Eine Corona Infektion ein halbes Jahr später, bei der Arbeit, war gefühlt wie ein Unfall mit 200 km/h an die Wand. Ich war plötzlich nicht mehr die, die ich vorher gewesen bin. Keine Pflegerin mit Herz, keine aufrichtige Freundin und schon gar keine Schwester die funktionierte.

Eine Arbeitsaufnahme nach der Infektion ist missglückt und meine Nerven waren blank. Es fühlte sich so an, als gäbe es tatsächlich keinen Nervenmantel mehr. Schmerzen am ganzen Körper. Weder Geschmack noch Geruch konnte ich wahrnehmen. Eine bleierne Müdigkeit begleitete mich den ganz Tag, obwohl ich 18 Stunden und mehr schlief. Schwindel und starkes Herzklopfen. Brain Fog. Tiefe Traurigkeit und Zukunftsängste, die mich begleiteten.
Ich glaubte, es stimme so gar nichts mehr in mir.

Etliche Hausarzt Besuche und Facharzt Termine habe ich durchlaufen. Eine Odyssee begann. Wochenlange Wartezeiten und Ungewissheit. Und immer wieder dieses eine Gefühl… Ich werde nicht ernst genommen. Nicht gesehen. Ich werde wohl nie wieder gesund werden.
Als alleinstehende Frau Zuhause, dass brachte mich fast um den Verstand. Alles viel mir schwer. Schon das Aufstehen aus dem Bett gelang mir nur mit müh und Not. Meine Batterie war dann schon aufgebraucht. Ich spürte ganz innig, nun bin ich die, die Hilfe braucht.
Nur wer, wer ist es der mir endlich hilft?

Ich versuchte täglich mit den verschiedensten wechselnden Symptomen, irgendwie zu recherchieren, was mir und wer mir helfen könnte. Immer wieder kamen mir die Tränen. Freundschaften brachen weg und meine Familie machten sich zunehmende Sorgen.
Irgendwann hatte ich das Gefühl ich könnte und wollte mich gar nicht mehr erklären. Mein Körper wollte aufgeben und meine Psyche war nur noch ein kleines Häufchen Elend. Man verstummt. Das ganze System fährt herunter, es geht nichts mehr.

Etliche Klinikaufenthalte folgten, darunter eine Studie für Post COVID Patienten in Ulm habe ich besucht. Über Wochen war ich nicht Zuhause. An jeden Strohhalm hab ich mich geklammert, nur damit mir irgendwie geholfen wird. Dies blieb aber leider aus. Das Geld wurde zunehmend weniger und ich musste bangen. Bangen um meine Wohnung und um meine laufenden Kosten. Meine Erkrankung wurde dadurch natürlich nicht besser.

Etliche Anträge von der gesetzlichen Seite mussten ausgefüllt werden. Mit starker Erschöpfung und Konzentrationsschwäche. Verschiedenste Institutionen habe ich besucht, die mich informierten, was als nächstes zu tun sei und wo ich finanzielle Unterstützung bekommen könnte. Alles damit ich weiterleben kann. Irgendwie. Aber auch hier wurde ich teilweise nicht verstanden. Nach Außen hin, sehe ich doch gesund aus, sagte eine Dame zu mir.

Ein Psychiater aus Memmingen unterstützte mich tatkräftig und die TCM Klink in Illertissen! Diese Klink möchte ich besonders gerne hervorheben.
Der Förderverein „Hilfreiche Medizin für Alle“ von Herrn Epp hat mich über ein Jahr begleitet. Ich war wirklich sehr dankbar, als ich von diesem Hilfsangebot erfuhr. Schnell verfasste ich eine Email an Herr Epp und so schnell wie ich schrieb, durfte ich auch schon nach Illertissen zum Erstgespräch kommen. Dass ist man so gar nicht gewohnt. Es verschafft einem Energie und Luft nach Oben. Hoffnung breitete sich in mir aus.Ich wurde endlich gesehen und gehört. Ernst genommen.

Nach zwei Jahren der Ungewissheit ob es überhaupt eine Hilfe für meine Erkrankung geben würde. Wenig Bürokratie, mehr persönliche Gespräche. Eine Ganzheitliche Betrachtung des Menschen. Angepasst an meinen Schwachstellen. Ich im Mittelpunkt der Erkrankung mit all meinen Ängsten und Sorgen. Woche für Woche fragte man mich, was sich gesundheitlich verändert habe. Es wurde alles sorgfältig dokumentiert, ohne dem Gefühl, dass ich auf der Strecke bleiben würde. Einige Tests wurden gemacht und ich konnte aufatmen. Man versteht mich. Ich bin nicht allein. Nach jedem Behandlungs Block ein erneutes persönliches Gespräch, wie man weiter verfahren kann. Mir helfen könne.

Ich musste mir endlich mal keine Finanziellen Sorgen über meine Genesung machen. Oder sogar starke Nebenwirkungen befürchten. Es gab bei mir nämlich keine.
Der „Mensch zu Mensch Kontakt“ ist doch dass, was wir Menschen brauchen. Genau solche Menschen wie in dieser Klinik in Illertissen, sind die Menschen, für die ich sehr dankbar bin. Hier wurde ich gesehen. Jeder einzelne Mitarbeiter war steht’s freundlich und sehr hilfsbereit. Das Gefühl, wirklich aufgehoben zu sein, gibt Geborgenheit. Die ersten Schritte zur Gesundung konnten folgen.
Kein Computer Gespräch, für mich eine vereinfachte Kommunikationen und weniger Bürokratie.
Das wünschte ich mir von unserem Gesundheitssystem. Ich wünschte jeder erkrankte Mensch bekäme die notwendige emphatische Unterstützung, wie ich sie dort erfahren habe. Ich wünschte jeder Mensch der Hilfe benötigt, bekäme Sie schnell und ganzheitlich.

Jeden Tag verfolge ich junge Menschen in Social Media, die sich wegen verschiedensten schweren Erkrankungen und fehlender Aufmerksamkeit, nicht gesehen fühlen und dadurch immer weiter in die Erkrankung hineinfallen.
Ich möchte daher auch Mut geben. Es gibt unwahrscheinlich wertvolle Institutionen wie der Förderverein von Herrn Epp. Es gibt Hilfe.
Ich bin noch nicht am Ende meiner Erkrankung, aber ein großes Stück schon voraus. Ich kämpfe weiter, weil ich weiß dass es sich lohnt.

Leider konnte ich bis heute, 4 Jahre später keine positiven Erfahrung der Berufsgenossenschaft, des Medizinischen Dienstes bzgl einer Einstufung oder meiner Krankenkasse machen. Gesetzliche Zuzahlungen und steuerliche Belastungen muss ich nach wie vor leisten, trotz 100 Prozentiger Erwerbsminderung und Behinderungsgrad. Hier ist kein aufatmen möglich.

Ich hoffe sehr, dass unsere Regierung mehr in die Forschung verschiedenster Erkrankungen investiert und zunehmend wertvolle Fördervereine wie der Verein „Hilfreiche Medizin für alle“ in Deutschland fördert.


Julia W.


Sehr geehrte Damen und Herren,

zuerst einmal möchte ich mich bei all Ihnen bedanken, dass ich die Möglichkeit bekommen habe von August 2024 bis Januar 2025 in Ihrer Klinik die finanzierte Studie für meine Behandlung von Long Covid Sympthome in Anspruch zu nehmen.

Sie sind ein ganz tolles Team und jede einzelne Person, die ich bei Ihnen kennenlernen durfte, hat mir immer ein positives Gefühl gegeben und war stets nett und hilfreich.

Die Terminvereinbarungen waren total unkompliziert und Frau. Cordes, Frau. Fink und Frau Jehle waren immer hilfreich und sehr kompetent. Die Ärzte Prof. Dr. Wang und Frau Dr. med. Wang haben sich viel Zeit für mich genommen und auf all meine offenen Fragen ausführlich und profesionell geantwortet. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt bei Ihnen.

Auch ein großes Dank an Herrn Pflederer, der mich mit seiner offenen Art am ersten Tag direkt abgeholt hat und mir einen tollen Überblick gegeben hat, was mich in der Behandlung alles erwartet. Die Gespräche mit Ihm haben mir sehr gut getan, er hat ein großes Wissen mit viel Erfahrung, das merkt man!


Behandlung von Long Covid mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM)

Ich bin männlich 38 Jahre alt und habe im Verlauf meiner Genesung von Long Covid eine bedeutende Verbesserung meiner Symptome durch die Anwendung von Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) erfahren. Zu den vorherrschenden Symptomen, die mich über längere Zeit belasteten, gehörten chronische Müdigkeit, anhaltender Energiemangel und Brain Fog und Schlafstörungen. Diese Symptome beeinträchtigten sowohl meine körperliche als auch geistige Leistungsfähigkeit erheblich und machten den Alltag oft herausfordernd.
Auf Empfehlung habe ich mich bei Ihrer Klinik gemeldet und wurde in eine Studie aufgenommen, die eine TCM-basierte Behandlung anbot.


Die Therapie bestand aus mehreren Komponenten:


1. Akupunktur:
Wöchentlich erhielt ich Akupunkturbehandlungen, bei denen spezifische Punkte entlang meines Körpers stimuliert wurden. Schon nach wenigen Sitzungen bemerkte ich eine erste Verbesserung in Bezug auf meine allgemeine Energie. Die Behandlung half mir, das Gefühl von Erschöpfung zu lindern, und meine Müdigkeit nahm deutlich ab. Ich würde sagen, dass die Akupunktur den größten Effekt auf meine Genesung hatte, da ich wirklich nach jeder einzlenen Sitzung einen Aufschwung im Körper spüren konnte.

2. Kräutertee:
Mir wurde ein individuell abgestimmter Kräutertee verschrieben, den ich täglich zu mir nahm. Die Kräuter, die auf meine spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten waren, trugen zur Stärkung meines Körpers und zur Verbesserung meines Wohlbefindens bei. Besonders bemerkenswert war die positive Auswirkung auf meine Energielevels und die Linderung meiner Konzentrationsprobleme.

3. Qigong:
Mehrfach pro Monat nahm ich an einer Qi-Gong-Stunde teil, einer traditionellen Übung, die auf der Aktivierung und Harmonisierung der Lebensenergie abzielt. Diese Praxis half mir nicht nur, meine körperliche Beweglichkeit zu fördern, sondern auch, den Geist zu beruhigen und die innere Balance wiederzufinden. Frau Kümmel war immer sehr nett und es war ein schönes Gefühl, dies in einer Einzelstunde auszuführen, da man sich dort sehr gut fallen lassen kann und die Übungen nach Ihrer Anleitung gut umsetzten kann.

Ergebnisse:
Im Laufe der Behandlung bemerkte ich eine deutliche Besserung meiner Symptome. Der chronische Müdigkeitszustand und der Energiemangel, die mich lange Zeit plagen, gingen zurück. Auch der sogenannte „Brain Fog“ konnte ich mehr und mehr überwinden, was meine geistige Klarheit und Konzentration verbesserte. Es war, als ob sich ein Nebelschleier löste, und ich konnte mich wieder besser auf Aufgaben konzentrieren und diese effizienter erledigen.
Besonders hervorzuheben ist, dass sich der positive Effekt nicht nur auf körperlicher Ebene zeigte, sondern auch auf emotionaler und geistiger Ebene. Ich fühlte mich insgesamt ausgeglichener und gestärkt, was zu einer Verbesserung meiner Lebensqualität führte.
Die Schlafprobleme konnte ich als einzigsten Punkt nicht signifikant verbesserern aber daran arbeite ich noch und bin zuversichtlich, dass ich dies auch noch hinbekomme! :)

Fazit:
Die TCM-Behandlung hat mir geholfen, meine Long-Covid-Symptome spürbar zu lindern. Insbesondere die Kombination aus Akupunktur, individuell abgestimmtem Kräutertee und Qigong hat zu einer spürbaren Verbesserung meiner Energie und mentalen Klarheit geführt. Ich kann diese Therapie allen empfehlen, die mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen haben und eine ganzheitliche Behandlung suchen.

Vielen Dank für alles!

Viele Grüße
Benjamin H.

Weitere Erfahrungsberichte folgen!


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